Pressemitteilung · 2. Juni 2026
SPIEGEL-Bestseller-Autor Nickolas Emrich fragt in seinem zehnten Buch, warum innere Sicherheit die neue soziale Gerechtigkeit ist.
In Deutschland wird soziale Gerechtigkeit meist mit Umverteilung, Transferleistungen und Förderpaketen gleichgesetzt. Eine Grundlage gesellschaftlicher Fairness gerät dabei regelmäßig aus dem Blick: Sicherheit. Genau hier setzt das neue Buch von Nickolas Emrich an, das ab sofort vorbestellt werden kann.
„Der Preis unserer Toleranz" argumentiert, dass ohne verlässliche öffentliche Ordnung gerade jene Menschen am meisten verlieren, die nicht über Status, Geld oder Privilegien verfügen. Wer ausweichen kann, zieht in eine bessere Gegend oder steigt aufs Auto um. Wer auf Bus, Bahn und den öffentlichen Raum angewiesen ist, kann dem Problem nicht entkommen.
„Innere Sicherheit ist kein Ersatz für Sozialpolitik. Sie ist ihre Voraussetzung. Was nützt eine Lohnerhöhung, wenn Kinder Angst haben, zur Schule zu gehen?"
Emrich schreibt aus einer ungewöhnlichen doppelten Praxis: als ehemaliger Polizist und Fachlehrer für Eingriffsrecht an der Polizeiakademie Berlin sowie als U-Bahn-Fahrer im Berliner Kleinprofil. Das Buch stützt sich auf Zahlen statt auf Stimmungen: Die Kriminalität auf deutschen Bahnhöfen stieg seit 2019 deutlich, die Gewalt an Schulen erreichte ein neues Niveau, und das Vertrauen in die Konsequenz des Rechtsstaats schwindet.
Dass das Thema keine Parteienfrage ist, unterstreicht das Geleitwort: Es stammt von dem Journalisten Pascal Hesse, der seine Position als Sozialdemokrat offenlegt und die zentrale These dennoch mitträgt.
„Der Preis unserer Toleranz – Warum innere Sicherheit die neue soziale Gerechtigkeit ist" erscheint im Deutschen Wirtschaftsbuch Verlag (1. Auflage 2026, ISBN 978-3-69066-278-9). Es ist das zehnte Buch des Autors und knüpft thematisch an seinen SPIEGEL-Bestseller „Gier nach Privilegien" (2024) an.
Über Nickolas Emrich: Nickolas Emrich (geboren 1987 in Berlin) ist Autor, Jurist und ehemaliger Polizist. Nach Jahren als Franchise-Unternehmer in der Gastronomie wechselte er zur Berliner Polizei und unterrichtete als Fachlehrer für Eingriffsrecht. Er hält einen Bachelor of Laws und einen Master of Mediation, ist stellvertretender Vorsitzender der Friedrich-August-von-Hayek-Gesellschaft und Autor von zehn Büchern. 2024 stand er mit „Gier nach Privilegien" auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.