Pressemitteilung · 2. Juni 2026
Warum ein ehemaliger Polizist und U-Bahn-Fahrer das Thema innere Sicherheit als soziale Frage neu stellt.
Die meisten Bücher über innere Sicherheit kommen aus dem Seminarraum. Nickolas Emrichs neues Buch kommt vom Bahnsteig. Der Autor hat den öffentlichen Raum aus zwei Perspektiven erlebt, die sonst selten zusammenfallen: als Polizist auf der Wache Alexanderplatz und als U-Bahn-Fahrer im Berliner Kleinprofil.
Aus dieser doppelten Praxis entsteht die zentrale These von „Der Preis unserer Toleranz": Innere Sicherheit ist keine Frage von rechts oder links, sondern eine soziale Frage. Denn die Folgen fehlender Ordnung trägt nicht, wer ausweichen kann, sondern wer auf den öffentlichen Raum angewiesen ist.
„Wer Geld hat, weicht aus. Wer auf Bus und Bahn angewiesen ist, kann es nicht. Genau das macht Sicherheit zu einer Gerechtigkeitsfrage."
Emrich verbindet darin den Blick des Praktikers mit juristischer Tiefe. Er hält einen Bachelor of Laws und einen Master of Mediation und unterrichtete als Fachlehrer für Eingriffsrecht an der Polizeiakademie Berlin. Sein Anliegen ist ausdrücklich kein „früher war alles besser": Das Buch arbeitet mit aktuellen Zahlen und benennt zugleich, wo Resozialisierung ihren Platz hat und wo der Schutz der Allgemeinheit Vorrang braucht.
Dass die These über Lagergrenzen hinweg trägt, zeigt das Geleitwort des Journalisten Pascal Hesse, der seine sozialdemokratische Position offenlegt und der Argumentation dennoch folgt. „Der Preis unserer Toleranz" knüpft damit an Emrichs SPIEGEL-Bestseller „Gier nach Privilegien" an, ohne ihn zu wiederholen.
Über Nickolas Emrich: Nickolas Emrich (geboren 1987 in Berlin) ist Autor, Jurist und ehemaliger Polizist. Nach Jahren als Franchise-Unternehmer in der Gastronomie wechselte er zur Berliner Polizei und unterrichtete als Fachlehrer für Eingriffsrecht. Er hält einen Bachelor of Laws und einen Master of Mediation, ist stellvertretender Vorsitzender der Friedrich-August-von-Hayek-Gesellschaft und Autor von zehn Büchern. 2024 stand er mit „Gier nach Privilegien" auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.